TAG 8+9 – Ende der Reise in Savona, Italien und Rückflug nach Deutschland

Beim aus Schiffen läuft alles nach Plan. Um 9:00 Uhr sind wir geräuschlos vom Schiff ausgestiegen.
Der Plan ist vom Savona nach Genua mit dem Zug zu fahren, eine Nacht im Hotel in Genua in der Nähe vom Flughafen zu verbringen und von dort aus am Dienstag mit dem ersten Flug nach Deutschland zu fliegen. Zuerst müssen wir vom Hafen zum Bahnhof in Savona kommen. Am Taxistand direkt gegenüber dem Schiff, noch in dem Hafengelände, wartet eine große Menschentraube auf Taxi. Wir warten 10 Minuten aber weit und breit kommt kein Taxi vorbei. Wir laufen an die Stelle, kurz vor dem Hafengelände, dort wo wir am Ankunftstag aus dem Taxi ausgestiegen sind. Und siehe da – gerade ist dort ein Taxi frei. Der Grund ist, dass die Taxis wegen großen Verkehrseinkommen im Hafengelände nicht zum Taxistand. Direkt am Schiff ankommen. Diese Umstand spielt uns natürlich in die Karten. Wir haben einen weißen Tesla Modell Y erwischt. Zum ersten Mal fahren wir einen Tesla. Schade, dass die Fahrt kurz ist, weil wir von der Technik und dem Fahrgefühl begeistert sind. Katrin meint, dass sie nicht mehr abgeneigt ist, einen Tesla in der Zukunft zu benutzen/oder zu kaufen.

Am Bahnhof am Automaten kaufen wir die Fahrt Tickets nach Genua und stellen fest, dass der nächste Zug in 2 Minuten abfährt. Das schaffen wir, meinen wir. Wir sind doch im Bahnhof. Weit gefehlt, der Bahnsteig ist elend lang und erst ganz am Ende steht der richtige Zug. Die Zeit ist abgelaufen, die Tür geht zu. Ich kann die Tür mit dem Fuß noch kurz auseinanderhalten. Wir schlüpfen nacheinander mit den Koffer rein. Zwischendurch versucht die Tür uns einzuklemmen. Das ist ein ganz anderes Türverhalten im Zug, wie in Deutschland . Damit habe ich nicht gerechnet. Die Tür bleibt offen, und eine Fehlermeldung ertönt: die Tür ist defekt. Wir setzen uns und warten, dass der Zugführer oder die Polizei kommt und uns zu einer Strafe verdonnert. Katrin meint, dass eine Reparatur einer defekten Zugtür schön teuer sein kann. Zum Glück kommt nicht dazu: der Zugführer fährt alle Systeme runter und wieder hoch und danach geht die Tür von alleine zu. Die ganze Prozedur dauert 10 Minuten und der Zug fährt mit der Verspätung ab. Überraschenderweise tragen das alle Passagiere mit Fassung. Unglaublich, ich hätte ganz andere Reaktion erwartet. Für mich ist das eine angenehme Überraschung.
Auf der nächste Station steigen gefühlt 30 Leute in dieser Tür auf einmal zu, wenn sie piepst, und versucht, sich automatisch zuschließen. Gegenüber unserem Verhalten ist es eine Bewährungsprobe für die Tür, aber sie hält Stand. Am Bahnhof in Genua Flughafen berät uns noch eine Frau, mit der sich Katrin seit der letzten Station unterhalten hat, wie wir am günstigsten zum Hotel gelangen. Unsere Zimmer sind noch nicht fertig und so müssen wir 2 Stunden überbrücken. Wir gehen in die Stadt und trinken gemütlich einen Kaffee. Leider ist der Genuss mit der Schließzeiten um 12:30 verbunden. Ab dem Zeitpunkt herrscht hier die Siesta. Zum Glück sind unser Zimmer halbe Stunde früher fertig und wir können uns ausruhen.

Unser Flug am nächsten Tag geht schon um 6:10 Uhr los, deswegen entscheiden wir uns für das ablaufen der Strecke zum Flughafen um das Gefühl zu bekommen wie lange wir brauchen. Eine halbe Stunde ist am nächsten Morgen einfach zu bewältigen. Zum Abendessen probieren wir ein mexikanisches Restaurant aus und sind zufrieden. Wieder im Hotel angekommen, versuchen wir früher ins Bett zu gehen, um die Nacht nicht so kurz zu machen. Das gelingt uns nur mit mäßigen Erfolg.

Am nächsten Tag läuft alles wie am Schnürchen: die Abfertigung in Genua ist ein bisschen chaotisch, was für uns den Vorteil hat, dass der Koffer Übergewicht (um 2,5 kg) nicht moniert wird, und wir müssen nicht umpacken. Die beide Flüge nach München und nach Frankfurt verlaufen verhältnismäßig ruhig und wir kommen pünktlich an unsere Koffer finden wir auch unversehrt in Frankfurt. Was uns überrascht hat und was wir alle zum ersten Mal erleben haben, dass die Koffer alleine auf dem Kofferband liegen und keine andere Personen da sind, die noch andere Koffer abholen sollten oder auf andere Koffer warten – sehr ungewöhnlich.

Wir treffen unsere Tochter in der Empfangshalle, holen unser Auto in der Garage und fahre für 10 Tage direkt nach Niederlande.

Die Reise ist zu Ende und wir freuen uns, dass wir alle zusammen etwas unternehmen können.